Einstellung des Sport- und Veranstaltungsbetriebs

Der Sport- und Trainingsbetrieb wird vom 16.03.2020 bis 19.04.2020 eingestellt.

In Anbetracht der Ausbreitung des Corona Virus ist auch der KSV Holzgerlingen in der Pflicht Massnahmen zum Schutz seiner Mitglieder Mitarbeiter und Funktionäre zu treffen.


"Judo der Hit, macht mit bleib’ fit!"


Sind Sie unzufrieden mit Ihrer Figur oder Kondition? Waren Sie schon beweglicher?
Holen Sie sich die gewünschte Fitneß doch einfach in der Judofreizeitgruppe!
Jeden Freitag treffen sich dort Erwachsene zu Spiel, Funktionsgymnastik, Judo - Grundtechnik (Achtung: keine Wettkampftechniken), Judo - Selbstverteidigung und Entspannungsübungen.
Schauen Sie doch einfach einmal vorbei. Ein Jogginganzug genügt zum Anfang.
Übrigens: es finden auch Aktivitäten außerhalb des Trainings statt, z.B Radtouren

 

Das Trainer-Team

v.l.n.r.: Uwe Heim (5. Dan), Pirmin Heim (2. Dan), Marvin Heim (1. Dan), Patrick Kaspar (1. Dan), Arthur Merdian (4. Kyu)

 

Anfängerkurse

Wir bieten ständig über das gesamte Jahr verteilt neue Anfängerkurse an. Für nähere Informationen oder genaue Startzeiten für den nächsten Kurs können Sie direkt im Dojo vorbeischauen oder über unsere Kontaktadresse nachfragen.

Inhalte des Kurses sind unter anderem Fallübungen, erste Würfe und Haltetechniken.

Näher Infos gibt es hier

 

Für wen ist Judo geeignet

Richtig betrieben stellt Judo eine "Lifetime-Sportart" dar. Ganz im Sinne des Erfinders kann egal ob alt oder jung, Mann oder Frau, gleich welcher Hautfarbe, jeder Mensch Judo betreiben. Und Judo bietet und gibt jedem, der sich damit beschäftigt etwas. Sei es nun die körperliche Fitness oder die Lebenseinstellung. Während sich die Jugend beim Shiai (dem Wettkampf) versucht, kann sich der ältere Mensch in der Kata (Formen) üben. Judo ist eine der wenigen Sportarten, die ähnlich dem Schwimmen fast die gesamte Muskulatur beansprucht. Auch wird im Training Wert auf eine beidseitige Ausführung der Techniken gelegt, was Disbalancen des Bewegungsapparates entgegenwirkt. Haltungsschäden lassen sich so vorbeugen oder verbessern.

Generell läßt sich Judo in drei Hauptübungsformen einteilen.

Randori, das freie Üben,

bei dem alle Techniken nicht mit letztem Einsatz durchgeführt werden.
Ziel: die Fähigkeit entwickeln, schnell mit sich ändernden Situationen bzw. Umständen fertig zu werden, einen kräftigen, geschmeidigen Körper auszubilden und Körper und Geist auf den Wettkampf (Shiai) vorzubereiten.

Kata, oder Formen,

stellt eine besondere Art des Judotrainings dar, bei dem Judo- oder Naturprinzipien verdeutlicht werden sollen. Ziel: durch ständiges Üben und Wiederholen höchstmögliche Vervollkommnung und Perfektion der Technik.

Shiai ,der Judowettkampf,

stellt die dritte Komponente dar und steht für das olympische Judo, das wir im Westen kennen. Hier kommen die in Randori und Kata erarbeiteten Techniken zur Anwendung.
Ziel: mit letzter Konsequenz und unter völliger Selbstaufgabe versuchen zu gewinnen.

 

Historische Entwicklung

Als Idealist und Pazifist, entwickelte Jigoro Kano aus dem Jiu-Jitsu sein Kodokan-Judo. Dabei entfernte er alle gefährlichen Techniken, die den Gegner verkrüppelten oder töteten. Kano löste sich dabei vom "Jitsu" (Form, Kunst) hin zum "Do", dessen Betonung auf der Charakterentwicklung und Vervollkommnung des Einzelnen liegt. Während das Jiu-Jitsu eine Form der Selbstverteidigung ist, manifestiert sich Judo als eine Art und Weise (Do) zu leben.1882 gründete er im Eishoji-Tempel den Kodokan, die Wiege des modernen Judo.

Um 1900 kamen die ersten japanischen Judolehrer nach Deutschland. Zu ihren Schülern gehörte auch Alfred Rhode, der Vater des Judo in Deutschland. Dieser gründete 1922 den 1. Deutschen Judo-Club in Frankfurt / Main. Nach dem zweiten Weltkrieg fiel Judo bis 1949 unter das Kampfsportverbot der Aliierten in Deutschland.

Seit der Olympiade 1964 in Tokyo ist Judo olympische Disziplin.