Aufnahme Sport-/Trainingsbetrieb

Aktuell erarbeiten die Abteilungen Konzepte wann in welcher Art und Umfang
der Sport- bzw. Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden kann.

Die Abteilungen informieren ihre Mitglieder direkt.

Vergangenen Samstag fand das diesjährige Herbstturnier des KSV Judo in der Grabenrainhalle statt. Traditionell kämpfen hier die jüngsten KSV-Judoka und


"Judo der Hit, macht mit bleib’ fit!"


Sind Sie unzufrieden mit Ihrer Figur oder Kondition? Waren Sie schon beweglicher?
Holen Sie sich die gewünschte Fitneß doch einfach in der Judofreizeitgruppe!
Jeden Freitag treffen sich dort Erwachsene zu Spiel, Funktionsgymnastik, Judo - Grundtechnik (Achtung: keine Wettkampftechniken), Judo - Selbstverteidigung und Entspannungsübungen.
Schauen Sie doch einfach einmal vorbei. Ein Jogginganzug genügt zum Anfang.
Übrigens: es finden auch Aktivitäten außerhalb des Trainings statt, z.B Radtouren

 

Das Trainer-Team

v.l.n.r.: Uwe Heim (5. Dan), Pirmin Heim (2. Dan), Marvin Heim (1. Dan), Patrick Kaspar (1. Dan), Arthur Merdian (4. Kyu)

 

Anfängerkurse

Wir bieten ständig über das gesamte Jahr verteilt neue Anfängerkurse an. Für nähere Informationen oder genaue Startzeiten für den nächsten Kurs können Sie direkt im Dojo vorbeischauen oder über unsere Kontaktadresse nachfragen.

Inhalte des Kurses sind unter anderem Fallübungen, erste Würfe und Haltetechniken.

Näher Infos gibt es hier

 

Für wen ist Judo geeignet

Richtig betrieben stellt Judo eine "Lifetime-Sportart" dar. Ganz im Sinne des Erfinders kann egal ob alt oder jung, Mann oder Frau, gleich welcher Hautfarbe, jeder Mensch Judo betreiben. Und Judo bietet und gibt jedem, der sich damit beschäftigt etwas. Sei es nun die körperliche Fitness oder die Lebenseinstellung. Während sich die Jugend beim Shiai (dem Wettkampf) versucht, kann sich der ältere Mensch in der Kata (Formen) üben. Judo ist eine der wenigen Sportarten, die ähnlich dem Schwimmen fast die gesamte Muskulatur beansprucht. Auch wird im Training Wert auf eine beidseitige Ausführung der Techniken gelegt, was Disbalancen des Bewegungsapparates entgegenwirkt. Haltungsschäden lassen sich so vorbeugen oder verbessern.

Generell läßt sich Judo in drei Hauptübungsformen einteilen.

Randori, das freie Üben,

bei dem alle Techniken nicht mit letztem Einsatz durchgeführt werden.
Ziel: die Fähigkeit entwickeln, schnell mit sich ändernden Situationen bzw. Umständen fertig zu werden, einen kräftigen, geschmeidigen Körper auszubilden und Körper und Geist auf den Wettkampf (Shiai) vorzubereiten.

Kata, oder Formen,

stellt eine besondere Art des Judotrainings dar, bei dem Judo- oder Naturprinzipien verdeutlicht werden sollen. Ziel: durch ständiges Üben und Wiederholen höchstmögliche Vervollkommnung und Perfektion der Technik.

Shiai ,der Judowettkampf,

stellt die dritte Komponente dar und steht für das olympische Judo, das wir im Westen kennen. Hier kommen die in Randori und Kata erarbeiteten Techniken zur Anwendung.
Ziel: mit letzter Konsequenz und unter völliger Selbstaufgabe versuchen zu gewinnen.

 

Historische Entwicklung

Als Idealist und Pazifist, entwickelte Jigoro Kano aus dem Jiu-Jitsu sein Kodokan-Judo. Dabei entfernte er alle gefährlichen Techniken, die den Gegner verkrüppelten oder töteten. Kano löste sich dabei vom "Jitsu" (Form, Kunst) hin zum "Do", dessen Betonung auf der Charakterentwicklung und Vervollkommnung des Einzelnen liegt. Während das Jiu-Jitsu eine Form der Selbstverteidigung ist, manifestiert sich Judo als eine Art und Weise (Do) zu leben.1882 gründete er im Eishoji-Tempel den Kodokan, die Wiege des modernen Judo.

Um 1900 kamen die ersten japanischen Judolehrer nach Deutschland. Zu ihren Schülern gehörte auch Alfred Rhode, der Vater des Judo in Deutschland. Dieser gründete 1922 den 1. Deutschen Judo-Club in Frankfurt / Main. Nach dem zweiten Weltkrieg fiel Judo bis 1949 unter das Kampfsportverbot der Aliierten in Deutschland.

Seit der Olympiade 1964 in Tokyo ist Judo olympische Disziplin.

Vergangenen Samstag fand das traditionelle Sommerturnier der Abteilung Judo des KSV statt. Das interne Turnier stellte eine gute Möglichkeit für die angetretenen Nachwuchs-Judoka des KSV dar, unter Wettkampfbedingungen ihre Kräfte zu messen, gelernte Techniken anzuwenden und Kampferfahrung zu sammeln. Die 17 Teilnehmer wurden so in Gruppen eingeteilt, dass Gewicht und Gürtelgrad passen und sich ähnlich starke Kämpfer gegenüberstehen. Dank der familiären Atmosphäre und der guten Organisation durch das Helferteam konnte das Turnier erfolgreich und zügig über die Matte gebracht werden.

Eine besondere Aufwertung erfuhr  das Sommerturnier der KSV-Judoka am vergangenen Samstag.
Kein geringerer als der Vizepräsident Leistungssport des Württembergischen Judoverbandes, Gerd Lamsfuß war in die Grabenrainhalle nach Holzgerlingen gekommen.
Anlass dazu war die Verleihung der goldenen Ehrennadel des WJV an Uwe Heim.

Vergangenen Samstag kämpften die jüngsten KSV-Judoka bei dem traditionellen Osterhasenturnier der Abteilung. Trotz der Abwesenheit des Abteilungsleiters Uwe Heims konnte ein reibungsloser Ablauf gewährleistet und das Turnier zügig und professionell über die Bühne gebracht werden. Dies war nicht zuletzt der Neuaufstellung der Abteilung zu verdanken, denn Pirmin Heim als stellvertretender Abteilungsleiter und Konrad Haug als Jugendleiter waren zum ersten Mal seit Amtsantritt bei einem KSV-Event in der Verantwortung.

Am Sonntag 18.3. fanden in Kirchberg die LEM der U12 männlich und weiblich statt. Auf dieser für die U12 höchsten Ebene wurden den Neulingen die Grenzen aufgezeigt. Auch Euphorie und Tatendrang konnten daran nichts ändern. Vom KSV kämpften nach der erfolgreichen Qualifikation auf den Nordwürttembergischen Einzelmeisterschaften Justin Schimpf und Teresa Amann.

Seit der außerordentlichen Abteilungssitzung vergangenen Mittwoch hat die KSV Judoabteilung neue Funktionäre in den internen Ämtern. Dies war zwangsläufig nötig, nachdem Ralf Gliemer überraschend sein Amt als stellvertretender Abteilungsleiter niedergelegt hatte. Pirmin Heim wurde einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt. Konrad Haug, der eine Jugendleiterausbildung hat, übernimmt das Amt des Jugendleiters Judo, nachdem auch er einstimmig gewählt worden war. Ralf Gliemer betreibt seit 1996 Judo beim KSV und hatte seit 1997 das Amt des stellvertretenden Abteilungsleiters inne.

Vergangenen Sonntag fanden in Leinfelden die Nordwürttembergischen Einzelmeisterschaften der unter 12 Jährigen statt. Um die Qualifikation für die Landesmeisterschaften, die höchsten Ebene in der u12, kämpften drei KSV-Judoka mit.
Mika Schafhauser fehlte es bis 43kg schlichtweg noch an Erfahrung, um sich auf diesem Niveau durchsetzen zu können. Die beiden Niederlagen bedeuteten ein frühzeitiges Ausscheiden und leider keine Weiterqualifikation.

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