Entwicklung des weiblichen Ringkampfsport
Kontaktadresse für Interessierte
Unsere Kampfrichter
Just for Fun -Infos zum Ringen
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Ringen - nicht zu verwechseln mit dem "Catchen", der
amerikanischen
Sonderform des Freestyle-Wrestlings - das hat beim Menschen etwas mit
Lust zu tun, seine Kräfte auf faire Weise mit anderen zu
messen.
Aber auch mit dem Bewegungsdrang von Kindern und Jugendlichen, die
immer wieder in Zweikämpfen ihre Kräfte und geistige
Beweglichkeit testen. Ein Prozess, den man in unserer hoch
zivilisierten und technisch immer perfekteren Welt fördern
sollte.
...die spielerische
Herausforderung für Körper und Geist
Der deutsche Ringkampfsport begleitet die jungen Menschen bei
ihrem
Reifeprozess. Jungen und Mädchen lernen zunächst die
Bewegungsvielfalt zwischen Körper und Geist kennen und werden
zu
einem verantwortlichen Verhalten gegenüber dem Partner oder
schwächeren Mitstreitern angeregt. Bevor die Kids entsprechend
den
Wettkampfregeln ausgebildet werden, steht die Entwicklung koordinativer
Fähigkeiten im Vordergrund, jeweils im Einklang mit der
Ausbildung
technischer Fertigkeiten.
Einfache Regeln
Ringen ist eine "faire" und statistisch nachgewiesen
"verletzungsarme" Sportart. Einfache Wettkampfregeln,
partnerschaftliches Bewusstsein und sportliche Fitness der Athleten
tragen mit zum guten Image bei. Die Regeln zielen darauf hin, den
Gegner mit der erlernten Technik vom Stand in die Bodenlage zu bringen.
Die einzelnen Techniken werden vom Kampfrichter gewertet. Wer am Ende
der Kampfzeit die meisten Punkte gesammelt oder vorher seinen Gegner
mit beiden Schultern auf der Matte festgehalten hat, ist der Sieger. Je
nach Stilart - "Griechisch-römischer Stil" oder "Freier Stil"
-
sind eingeschränkte oder erweiterte
Griffmöglichkeiten
gestattet.
Geschicklichkeit
ist eine der wichtigsten Voraussetzungen beim jungen
Kampfsportler.
Diese und andere Eigenschaften sind nicht einfach da, sondern
müssen schon vom Kindesalter an erkannt und gefördert
werden.
Dem KSV Holzgerlingen stehen geschulte Übungsleiter und
Trainer
für die Ausbildung und Betreuung der jungen Menschen zur
Verfügung, ebenso eine Fülle von Übungen,
Spiel- und
Kampfformen, die je nach Leistungsvermögen ausgewählt
werden
können. Unter Berücksichtigung pädagogischer
Kriterien
und der individuellen Entwicklung des Mädchens oder des
Jungens
werden die Kids an Wettkämpfe herangeführt.
Deutsche Variante
In Deutschland entwickelte sich für Mannschaften ein
Ligasystem, bei denen heute Vereine, in unterschiedlichen
Leistungsklassen geordnet, gegeneinander antreten. Die Wettkampfsaison
für Mannschaften beginnt im September und endet je nach Anzahl
der
Klubs in einer Liga im Dezember oder Januar. Die Platzierungen an der
Spitze oder am Ende der Tabelle entscheiden über den Auf- und
Abstieg einer Mannschaft.
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Wer?
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Wann?
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Wo?
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| Kinder von 6-10 Jahren | Montag und Mittwoch | 18.00-19.00 Uhr | Schönbuch-Sporthalle |
| Jugendliche von 11-14 Jahren | Montag und Mittwoch | 18.00-19.30 Uhr | Schönbuch-Sporthalle |
| Jugendliche ab 15 Jahren (zusammen mit aktiven Erwachsenen) |
Montag und Mittwoch | 19.00-21.00 Uhr | Schönbuch-Sporthalle |
| Jugendliche und Männer | Freitag | 18.00-20.00 Uhr | Schönbuch-Sporthalle |
Die Entwicklung des weiblichen
Ringkampsports
Die Sportart Ringen wird in Deutschland seit Mitte der 80er Jahren auch von Damen bzw. Mädchen betrieben. Seit 1995 werden Meisterschaften auf nationaler Ebene und bei den Landesverbänden ausgetragen.
International hat das Damenringen einen viel höheren Stellenwert als in Deutschland. Sehr verbreitet ist das Damenringen in den skandinavischen Ländern sowie in Holland. Die absolute Weltspitze kommt jedoch aus dem asiatischen Raum, den Ländern Japan, Korea und China. Das Damenringen ist seit 2004 bei den Olympischen Spielen in Athen in 4 Gewichtsklassen (48kg, 55kg, 63kg, 72kg) Vertreten.
Beim KSV wird seit Jahren gute Arbeit im Bereich Frauenringen betrieben. In der Anfangszeit waren allerdings Sina Prochazka und Franziska Renz auf sich alleine gestellt. Sie waren auch die ersten Damen des KSV die es in den Landeskader schafften. Mit Hanna Renz, Michaela Hammer (geb. Lutz), Melanie Drechsel und Franziska Lange hatte der KSV kurz darauf schon 5 Mädchen und Frauen die am Trainingsbetrieb und an Turnieren teilnahmen. Vier von ihnen (Sina Prochazka, Franziska Renz, Hanna Renz und Franziska Lange) erkämpften sich im Jahr 2004 eine Fahrkarte zu den Nationalen Titelkämpfen. Nachdem Hanna Renz die Kampfrichterlizenz erworben hat und sich vermehrt als Kampfrichterin betätigte und Michaela Hammer aus familiären Gründen ausstieg, wurde die Anzahl etwas kleiner. Zumal auch Sina Prochazka aus beruflichen Gründen kürzen treten musste.
Am „Tag des
Ringens“, den der KSV im Sommer 2003 veranstaltete, fand auch
Ronja Stribick zum Ringkampfsport.
Wie
sich schnell herausstellte, ist die junge Ronja
ein Naturtalent, was ihre Ansammlung von Goldmedaillen beweist.
Als im Jahr 2005 Oliver Stich zum
neuen KSV-Trainer wurde, wechselte mit ihm auch die erfolgreiche Lisa Sonder von der SpVgg Rommelshausen
nach Holzgerlingen.
Die gute Arbeit im Frauenringen sprach sich natürlich im
Württembergischen
Landesverband rum und im Jahr 2008 wechselte auch Bianca
Buch vom SC Korb nach Holzgerlingen.
Derzeit nehmen beim KSV mit Franziska
Renz und Franziska Lange
bei den
Frauen, Lisa Sonder und Bianca Buch bei der weiblichen Jugend
und mit Ronja Stribick
bei den
weiblichen Schülern fünf Damen am Sportbetrieb teil.
Zusätzlich kommen immer wieder vereinzelt Mädchen ins
Jugendtraining, die
leider oft nach kurzer Zeit den Ringkampsport hinter sich lassen.
Über neue Ringerinnen freuen wir uns immer sehr!
Die größten Erfolge der
KSV-Ringerinnen sind die Bronzemedaille von Sina
Prochazka 2003 bei den Deutschen
Meisterschaften in Bensheim, die Silbermedaille von Franziska
Lange 2007 bei den Deutschen Meisterschaften in Koblenz
und die Bronzemedaille von Franziska
Renz 2008 bei den Deutschen Meisterschaften in Haslach i. K. .
Zudem kommen natürlich die beiden 5. Plätze von Lisa Sonder 2007 und 2008.
Und auch auf Landesmeisterschaften, nationalen und internationalen
Turnieren
(Osterturnier in Holland, Großer Preis von Deutschland,
Kolding Cup in
Dänemark, etc.) kann man unsere Ringerinnen oft auf dem
Siegerpodest sehen.

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Abteilungsleiter
Ringen
Patrik Prochazka Robert-Bosch-Str. 3 71088 Holzgerlingen
Tel. (07031) 60 30 81 |
Sportlicher
Leiter
Günter Wahl Bismarckstr. 46 71093 Weil im Schönbuch Tel. (07157) 65681 |
KSV-Geschäftsstelle
Ziegelhofstraße 5 71088 Holzgerlingen
Tel. (07031) 60 66 84 Nur dienstags
von 17-19 Uhr - |
1. Kampfzeit
Die maximale Kampfzeit beträgt: 5x2 Minuten mit
jeweils 30 Sekunden Pause
2. Punktwertung
gilt nur bei Mannschaftskämpfen
a)
4:0
Schultersieg, Technische Überlegenheit bei 3
Kampfrunden oder 11 Pkt.
Differenz
ohne Kampfrundenverlust, DQ, Aufgabe, kampflos,
Aufgabe, Übergewicht, Disqualifikation,
Nichtantreten
b)
4:1 Technische Überlegenheit
bei 3
Kampfrunden oder 11 Pkt.
Differenz mit
Verlust von 1 Kampfrunde
c)
4:2 Technische Überlegenheit
bei 3 Kampfrunden oder 11 Pkt.
Differenz mit Verlust von 2 Kampfrunden
d)
3:0 Punktsieg
durch 3 gewonnene Kampfrunden mit technischer Wertung
e)
3:1 Punktsieg
durch 3 gewonnene Kampfrunden mit Verlust von 1 Kampfrunde.
Sieger
hat technische Wertung erzielt
f)
3:2
Punktsieg durch 3 gewonnene Kampfrunden mit
Verlust von 2 Kampfrunden.
Sieger hat
technische Wertung erzielt
g)
1:0 Sieg
von 3 Kampfrunden ohne erzielte technische Wertung
(nur Vergabe des
Zusatzpunktes nach 30 Sekunden aus angeordneter
Bodenlage im gr.
röm. Stil oder Freistilclinch)
h)
0:0
Disqualifikation beider Ringer
Sieger ist der Ringer, der als erstes 3 Runden gewonnen hat. Hat ein Ringer vor Ablauf der 2 Minuten einer Runde 6 Punkte oder mehr Vorsprung, so ist die Runde vorzeitig beendet und geht an den führenden Ringer. Erziehlt ein Ringer in eine Runde zwei 3er Wertungen, so ist die Runde ebenfalls vorzeitig beendet und geht an den Ringer der die 2 dreier Wertungen erziehlt hat, unabhängig ob er nach Punkten führt oder zurückliegt. Bei einer 5er Wertung ist die Runde ebenfalls sofort beendet und geht an den griffausführenden Ringer, unabhängig ob der Ringer nach Punkten vorne liegt.
Im griechisch-römischen Stil gibt es nach einer
Minute
Kampfzeit eine angeordnete Bodenlage. Der Ringer der zu diesem
Zeitpunkt in Rückstand liegt muss als erstes in die Banklage
oder
beim Stande von 0:0 wird vom Kampfrichter der passivere Ringer in die
Bodenlage beordert. Dort wird dann 30 Sekunden lang gerungen. Sollte es
dem oberen Ringer nicht gelingen eine Wertung zu erzielen, so
erhält der Ringer der in der Bodenlage ist nach 30 Sekunden
einen
Punkt. Danach wechselt die Banklage und es wird abermals 30 Sekunden
gerungen. Hier ist es wieder so, das wenn der Angreifende Ringe keine
Wertung erzielt der Ringer in der Bodenlage einen Punkt bekommt. Sollte
ein Ringer nach Ablauf der ersten Minute in der gefährlichen
Lage
sein, so wird der Kampf fortgesetzt, solange bis der Ringer
entscheident verliert oder sich befreien kann, oder die Zeit von 2
Minuten abläuft. Gleiches gilt, wenn der Ringer in den 30
Sekunden
der angeordneten Bodelage in die gefährliche Lage
gerät.
Im freien Stil wird beim Stande von 0:0 nach einer Runde (2 Minuten) der Kampf um maxilmal 30 Sek. verlängert. Diese wird ausschließlich durch den Freistilclinch (fassen am Oberschenkel mit beiden Armen) entschieden. Vom Kampfrichter wird der aktivere Ringer bestimmt. Dieser darf den Freistilclinch fassen. Dann er muss vor Ablauf der 30 Sekunden eine Wertung erziehlen. Gelingt ihm dies nicht, so erhält der gefasste Ringer einen Punkt. Erzielt der ausführende Ringer die entsprechende Wertung und ist die Runde sofort beendet.
Heim-
und Auswärtstermine der Mannschaftskämpfe 2010
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