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Die Entwicklung des weiblichen
Ringkampsports
Die Sportart Ringen wird in Deutschland seit Mitte der 80er Jahren auch von Damen bzw. Mädchen betrieben. Seit 1995 werden Meisterschaften auf nationaler Ebene und bei den Landesverbänden ausgetragen.
International hat das Damenringen einen viel höheren Stellenwert als in Deutschland. Sehr verbreitet ist das Damenringen in den skandinavischen Ländern sowie in Holland. Die absolute Weltspitze kommt jedoch aus dem asiatischen Raum, den Ländern Japan, Korea und China. Das Damenringen ist seit 2004 bei den Olympischen Spielen in Athen in 4 Gewichtsklassen (48kg, 55kg, 63kg, 72kg) Vertreten.
Beim KSV wird seit Jahren gute Arbeit im Bereich Frauenringen betrieben. In der Anfangszeit waren allerdings Sina Prochazka und Franziska Renz auf sich alleine gestellt. Sie waren auch die ersten Damen des KSV die es in den Landeskader schafften. Mit Hanna Renz, Michaela Hammer (geb. Lutz), Melanie Drechsel und Franziska Lange hatte der KSV kurz darauf schon 5 Mädchen und Frauen die am Trainingsbetrieb und an Turnieren teilnahmen. Vier von ihnen (Sina Prochazka, Franziska Renz, Hanna Renz und Franziska Lange) erkämpften sich im Jahr 2004 eine Fahrkarte zu den nationalen Titelkämpfen. Nachdem Hanna Renz die Kampfrichterlizenz erworben hat und sich vermehrt als Kampfrichterin betätigte und Michaela Hammer aus familiären Gründen ausstieg, wurde die Anzahl etwas kleiner. Zumal auch Sina Prochazka aus beruflichen Gründen kürzen treten musste.
Am „Tag des Ringens“, den der KSV im Sommer 2003 veranstaltete, fand auch Ronja
Stribick zum Ringkampfsport. Wie sich schnell herausstellte, ist die junge Ronja
ein Naturtalent, was ihre Ansammlung von Goldmedaillen beweist.
Im Jahr 2005 wechselte die erfolgreiche Lisa Sonder von der Spvgg
Rommelshausen nach Holzgerlingen.
Die gute Arbeit im Frauenringen sprach sich natürlich im Württembergischen
Landesverband rum und im Jahr 2008 wechselte auch Bianca Buch vom SC
Korb nach Holzgerlingen.
Da unsere Frauen schulisch oder beruflich oft sehr eingespannt sind, wechselte Bianca Buch nach einiger Zeit wieder zu einem Verein in ihrer Nähe und auch Lisa Sonder und Franziska Lange können derzeit nicht aktiv am Training teilnehmen.
Derzeit nehmen beim KSV mit Franziska Renz und Ronja Stribick zwei Damen am Sportbetrieb teil. Zusätzlich kommen immer wieder vereinzelt Mädchen ins Jugendtraining, die leider oft nach kurzer Zeit den Ringkampsport hinter sich lassen.
Mit Franziska Renz und Franziska Lange stellt der KSV zwei ausgebildete Trainerinnen (Franziska Lange befindet sich derzeit noch in der Trainerausbildung), die das Jugendtraining bereichern.