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Hit, macht mit bleib’ fit!"
Sind Sie unzufrieden mit Ihrer
Figur
oder Kondition? Waren Sie schon beweglicher? |
Den Anfahrtsweg zum Dojo findet ihr hier.
Unser Stundenplan
Wir bieten ständig über das
gesamte Jahr verteilt neue Anfängerkurse an. Für nähere
Informationen oder genaue Startzeiten für den nächsten Kurs
können Sie direkt im Dojo
vorbeischauen oder über
unsere Kontaktadresse nachfragen.
Die Neulinge werden von Gernot Rohm (5. Dan, Senioren-Vizeweltmeister 2002) in die Geheimnisse des Judo eingeweiht. Inhalte des Kurses sind unter anderem Fallübungen, erste Würfe und Haltetechniken.
Kontaktadresse für
Interessierte
Uwe
Heim,
Erlachstr. 22,
71088 Holzgerlingen,
Tel. 07031 - 603524
Richtig betrieben stellt Judo eine "Lifetime-Sportart" dar. Ganz im Sinne des Erfinders kann egal ob alt oder jung, Mann oder Frau, gleich welcher Hautfarbe, jeder Mensch Judo betreiben. Und Judo bietet und gibt jedem, der sich damit beschäftigt etwas. Sei es nun die körperliche Fitness oder die Lebenseinstellung. Während sich die Jugend beim Shiai (dem Wettkampf) versucht, kann sich der ältere Mensch in der Kata (Formen) üben. Judo ist eine der wenigen Sportarten, die ähnlich dem Schwimmen fast die gesamte Muskulatur beansprucht. Auch wird im Training Wert auf eine beidseitige Ausführung der Techniken gelegt, was Disbalancen des Bewegungsapparates entgegenwirkt. Haltungsschäden lassen sich so vorbeugen oder verbessern.
Generell läßt sich Judo in drei Hauptübungsformen einteilen.
Randori, das freie Üben,
bei dem alle Techniken nicht mit
letztem Einsatz
durchgeführt werden.
Ziel: die Fähigkeit entwickeln,
schnell
mit sich ändernden Situationen bzw. Umständen fertig zu
werden,
einen kräftigen, geschmeidigen Körper auszubilden und
Körper
und Geist auf den Wettkampf (Shiai) vorzubereiten.
Kata, oder Formen,
stellt eine besondere Art des Judotrainings dar, bei dem Judo- oder Naturprinzipien verdeutlicht werden sollen. Ziel: durch ständiges Üben und Wiederholen höchstmögliche Vervollkommnung und Perfektion der Technik.
Shiai ,der Judowettkampf,
stellt die dritte Komponente dar und
steht für das olympische Judo, das wir im Westen kennen. Hier
kommen die in
Randori und Kata erarbeiteten Techniken zur Anwendung.
Ziel: mit letzter Konsequenz und unter
völliger
Selbstaufgabe versuchen zu gewinnen.
Als Idealist und Pazifist, entwickelte Jigoro Kano aus dem Jiu-Jitsu sein Kodokan-Judo. Dabei entfernte er alle gefährlichen Techniken, die den Gegner verkrüppelten oder töteten. Kano löste sich dabei vom "Jitsu" (Form, Kunst) hin zum "Do", dessen Betonung auf der Charakterentwicklung und Vervollkommnung des Einzelnen liegt. Während das Jiu-Jitsu eine Form der Selbstverteidigung ist, manifestiert sich Judo als eine Art und Weise (Do) zu leben.1882 gründete er im Eishoji-Tempel den Kodokan, die Wiege des modernen Judo.
Um 1900 kamen die ersten japanischen Judolehrer nach Deutschland. Zu ihren Schülern gehörte auch Alfred Rhode, der Vater des Judo in Deutschland. Dieser gründete 1922 den 1. Deutschen Judo-Club in Frankfurt / Main. Nach dem zweiten Weltkrieg fiel Judo bis 1949 unter das Kampfsportverbot der Aliierten in Deutschland.
Seit der Olympiade 1964 in Tokyo ist Judo olympische Disziplin.